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Rückabwicklung des MONTRANUS Medienfonds

Die Anleger der vom Hannover Leasing emittierten Medienfonds Montranus I und II mussten statt der versprochenen rentablen Beteiligung erhebliche Verluste hinnehmen. Das Oberlandesgericht München verurteilte kürzlich die Helaba Dublin zur Rücknahme des Fonds Montranus II und zur Erstattung des Verlustes zuzüglich Zinsen gegenüber einem Anleger.

 

In seinem Urteil stellte das Oberlandesgericht fest, dass die Helaba Dublin für ihre Finanzierungsverträge bei dem geschlossenen Medienfonds Montranus II keine ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrungen verwendet hat. Aus diesem Grund steht den Anlegern nun die Möglichkeit offen, ihre Fondsbeteiligungen zu Lasten der Helaba Dublin rückabzuwickeln. Eine Vielzahl von Gerichten, darunter auch das Oberlandesgericht Stuttgart, haben inzwischen festgestellt, dass die betroffenen Anleger ihre Darlehensverträge und Inhaberschuldverschreibungen wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung wirksam widerrufen können.

Infolgedessen können Anleger die Rückzahlung ihres eingesetzten Kapitals abzüglich der erhaltenen Gewinnausschüttungen verlangen. Einige Gerichte haben den Anlegern darüber hinaus Zinsen zugesprochen. Letztlich müssen die Kunden ihre Darlehen nicht an die Bank zurückzahlen. Sie sind jedoch zur Rückübertragung ihrer Anteile an diese verpflichtet.


 
 

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