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HCI Schiffsfonds: Opfer der Schifffahrtskrise

Die Krise auf dem Schifffondsmarkt verzeichnet immer mehr Opfer. Zu den Verlierern gehören auch die HCI Schiffsfonds. Nachdem die Hälfte der HCI Schiffe Insolvenz anmelden musste, wurde auch der japanische Charterer der anderen Hälfte insolvent.

 

Einer der zahlreichen Ursachen für die aktuelle Situation ist die schwache Konjunktur. Die weltweite Nachfrage nach Transporten mit Schiffen ist eher gering. Zudem kommt noch, dass durch die überhöhte Schiffsproduktion ein Überangebot an Transportkapazitäten aufgebaut wurde. Nun konkurrieren die Schiffe um die wenigen Aufträge. Für alle Schiffe, die nicht mithalten können, bedeutet es das wirtschaftliche Aus. Zuletzt brachte die Krise auch zahlreiche Reedereien in finanzielle Not, von deren Pleite auch HCI Fonds betroffen sind.

Im schlimmsten Fall droht den Fondsanlegern neben dem Totalverlust ihrer Einlagen die weitere Bezahlung des Darlehens, falls sie ihre HCI-Beteiligung mit einem Kredit finanziert haben. Unter Umständen stehen den Anlegern Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung zu. Eine Falschberatung liegt dann vor, wenn der Anleger durch seinen Anlageberater nicht ausreichend oder falsch über die typischen Risiken einer Schiffsfondsbeteiligung aufgeklärt wurde. Zu den typischen Risiken eines Schiffsfonds zählen der Totalverlust, die Nachschusspflichten oder die eingeschränkte Veräußerbarkeit.

Diese Ansprüche können in bestimmten Fällen auch der finanzierenden Bank entgegengehalten werden.


 
 

Hotline: 0900-18 44 353 (1,99 €/min)