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Rechtsanwalt Prof. Dr. Böh als Rechtsexperte im Fernsehen

Rechtsanwalt Prof. Dr. Wolfgang Böh äußerte sich am 10.02.2016 in der BR-Fernsehsendung „Kontrovers“ (21.00 Uhr) zum Thema „Berufsbetreuung: Angehörige machtlos“. Die Sendung ist in der Mediathek des BR wie folgt auffindbar: www.br.de/mediathek/video/sendungen/kontrovers/berufsbetreuer-angehoerige-machtlos-102.html.

Prof. Dr. Böh ist deutschlandweit als Rechtsexperte für Betreuungs- und Erbrecht tätig und arbeitet im Rahmen seiner Forschungstätigkeit mit wissenschaftlichen Stiftungen zusammen. Im benannten Beitrag stellt er die Probleme einer gesetzlichen Betreuung und insbesondere die Risiken für Angehörige dar. Diese Risiken resultieren daraus, dass im Fall einer Erkrankung oder eines Unfalls eine Person sich nicht mehr äußern kann und durch ein Amtsgericht ein gesetzlicher Betreuer als „Stellvertreter“ bestellt wird. Überwiegend werden nicht Angehörige, sondern fremde Dritte als sog. Berufsbetreuer beauftragt. Diese können dann über das Privatleben, die gesundheitliche Situation und insbesondere das Vermögen der betroffenen Person entscheiden. Angehörige werden ausgeschlossen. Prof. Dr. Böh kritisiert diese Praxis und insbesondere die benachteiligende Rolle von Angehörigen in solchen Betreuungsverfahren. Konkret beschäftigt sich der Beitrag des BR mit dem Problem der Immobilienveräußerung durch Berufsbetreuer.