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News: Insolvenzverfahren der DM Beteiligungen AG - Aktuelle Termine

Kurze Fristen für Gläubigerversammlung gesetzt!

Aktuelle Informationen zum laufenden Insolvenzverfahren

Die DM Beteiligungen AG hat am 27.06.2006 vor dem Amtsgericht Düsseldorf Insolvenzantrag gestellt (laufendes Az.: 505 IN 159/06).

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Horst Piepenburg bestellt.

Das Amtsgericht – Insolvenzgericht – Düsseldorf hat mit Beschluss vom 01.09.2006 über das Vermögen der DM Beteiligungen AG das Insolvenzverfahren eröffnet.

Die positive Nachricht ist, dass die Vermögensposten zumindest zur Eröffnung des Verfahrens ausreichen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Horst Piepenburg bleibt Insolvenzverwalter.

Die Frist zur Anmeldung der Forderungen wird nach der Gläubigerversammlung festgesetzt werden.

Es soll zudem ein gemeinsamer Vertreter gewählt werden, der für die weitere Verarbeitung der Ansprüche eintritt.

Der Termin für die Prüfung der angemeldeten Forderungen und die Abhaltung der Gläubigerversammlung erfolgte am Freitag, den 29.09.2006, 10:00 Uhr, in Düsseldorf.

Eine Teilnahme an dieser Veranstaltung setzte voraus, dass alle Schuldverschreibungsurkunden, aus denen Rechte hergeleitet werden sollen, im Original bei dem zuständigen Notar bis spätestens 27.09.2006 bei diesem eingehend hinterlegt wurden.

In der Sache steht den etwa 8.000 Erwerbern von Unternehmensanleihen bei der DM ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden bevor.


Am 20.10.2006 fand der Berichtstermin am Amtsgericht Düsseldorf statt.

Der Insolvenzverwalter berichtete von 34 Immobilien.

Davon seien 15 Objekte belastungsfrei, bei 15 konnte eine Grundschuldeintragung zugunsten der Gesellschaft erreicht werden, weitere vier Objekte seien noch mit Rechten Dritter belastet.

Aus der Veräußerung von Immobilien am Airport Bremen konnte ein Erlös von € 400.000,00 erzielt werden, welcher nach Zahlung zur Masse fließen werde.

Derzeit stünde eine Masse von ca. 2,4 Mio. Euro zur Verfügung, mit einer Quote für die Schuldverschreibungsgläubiger würde derzeit jedoch noch nicht gerechnet.

Der Insolvenzverwalter werde Schadensersatzansprüche einklagen.

Diese Ansprüche richten sich sowohl gegen die Wirtschaftsprüfer der Gesellschaft als auch hauptsächlich gegen zwei Verantwortliche.

Einer davon dürfte Jürgen Schlögel sein.

Ein Gläubigerausschuss wurde auf Vorschlag des Insolvenzverwalters nicht gewählt.

Begründet wurde das Ansinnen damit, dass Ermittlungsergebnisse nicht in die Öffentlichkeit gelangen sollten.

Auch aus diesem Grunde soll der Bericht des Insolvenzverwalters bzw. dessen Gutachten nicht zugänglich gemacht werden.

Anleger wird zeitnah die Anmeldung ihrer  Forderungen zur Insolvenztabelle empfohlen.

Zur weiteren Prüfung von Schadensersatzansprüchen und rechtlichen Möglichkeiten gegenüber der Gesellschaft wird anwaltliche Hilfe empfohlen.

Unsere Kanzlei vertritt bereits Anleger dieser Beteiligung und steht gerne Gesellschaftern  für Informationen zur Verfügung.

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Hotline: 0900-18 44 353 (1,99 €/min)