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US Immobilien- & Hypothekenrecht

USA Wirtschaft erleidet derzeit eine Immobilien- und Hypothekenkrise und hat auch deutsche Anleger von US Immobilien schwer getroffen.

 

Merrill Lynch musste über 14 Milliarden Verlust verbuchen. Der Düsseldorfer IKB, aber auch die WestLB und sogar die weltweit größte Bank, die Citigroup, haben mehrere Millionen Dollar verloren. Die Citibank hat in den letzten Wochen knapp 500 Millionen Dollar verloren.

Die Folge nun: Immobilienpreise sinken dramatisch, hunderttausende Zwangsversteigerungen stehen bevor und zigtausende Immobilienanleger stehen vor dem Ruin.

Was war passiert? Seit Jahren wurden auch deutsche Immobilienanleger mit verlockenden Angeboten in den US amerikanischen Immobilienmarkt gelockt. Wertstabile Immobilien mit steigenden Preisen zu verlockend niedrigen Zinsen.

Die Realität sah und sieht jedoch anders aus. Der amerikanische Immobilienmarkt war seit Jahren von überhöhten Immobilienpreisen und unrealistischen Hypothekenverträgen geprägt.

Mehrere grundlegende Probleme haben jetzt in den US zur Immobilien- und Hypothekenkrise geführt. Immobilienkredite, sogenannte Sub-Prime Mortgage, wurden an Risko-Darlehensnehmer praktisch blind vergeben.

Was war passiert? Im Zuge von Profitmaximierung waren Banken gezwungen auch Kreditnehmer aufzunehmen, die über unzureichende Sicherheiten verfügten. So wurden Kreditnehmer mit Niedrigeinkommen oder gar keinem Einkommen als kreditwürdig eingestuft und teilweise auch 100 bis 125% Finanzierungen angeboten. Horrende Zinsraten waren die Folge, was natürlich auch zu horrenden Gewinnen auf Seiten der Banken und Investmentfirmen geführt hätte. Doch anstelle, dass diese nicht kreditwürdigen Darlehensnehmer ihre volle Zinsrate abführten, wurden die Kreditverträge so ausgestellt, dass der Darlehensnehmer nur einen Teil der Zinsrate an den Darlehensnehmer abführte, während der verbleibende (zumeist Grossteil) des Zinsanteils auf die Gesamtdarlehenssumme geschrieben wurde.

Ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Ein eigentlich nicht kreditwürdiger Darlehensnehmer der eine Immobilie im Marktwert von $480.000 kaufen wollte, wurde mit 125 % finanziert und erhielt ein $ 600.000 Darlehen (Sub-prime mortgage). Der Darlehensnehmer vereinbarte mit dem Darlehensgeber eine Zinsrate von 10 %, also $ 60.000 p.a.($ 5000 p.m.). Der Darlehensnehmer vereinbarte aber, dass er für die ersten Jahre nur 2% an Zinsen also $ 10.000 p.a ($1000 p.m). an den Darlehensgeber abführt, während die restlichen 8 % $ 48.000 auf die Darlehensumme geschrieben wurden.

Die Folge: Immobilienpreise stiegen stetig und unverhältnismäßig, da durch das Konzept mit den Sub-Prime-Mortgages eine Vielzahl an potentiellen Immobilien Käufern hinzukam. Die Kehrseite der Medaille war jedoch, dass selbst nachdem der Darlehensnehmer $ 10.000 p.a. an die Bank gezahlt hatte am Ende des Jahres eine erhöhte Gesamtdarlehensumme zu verbuchen hatte, nämlich 600.000 minus 10.000 plus 48.000 also $ 638.000. Zudem war nach einigen Jahren nicht nur die Niedrigzinsphase (von 2%) vorüber. Die ohnehin nicht kreditwürdigen Darlehensnehmer standen nun einem erhöhtem Darlehen und Darlehensleistungen gegenüber, die sie sich nicht leiten konnten und können.

Die Folge unzählige nicht gedeckte Kredite. Hunderttausende Immobilienanleger droht daher die Zwangsversteigerung.

Der Immobilienmarkt bricht daher zusammen. Vielen Immobilienanleger müssen nun ihre vormals goldenen Anlageobjekte für einen erheblich niedrigeren Preis verkaufen und haben dann noch die verbleibende Darlehenssumme auszugleichen oder stehen der Zwangsversteigerung in Amerika gegenüber.

Hier sind erhebliche Unterschiede zum deutschen Zwangsversteigerungsrecht zu beachten. Wir beraten seit Jahren Mandanten, die im Ausland und auch im speziellen in Amerika, Immobilien gekauft haben. Hierbei können wir Immobilien durch unsere Kooperationspartner vor Ort bewerten lassen und helfen geschädigten Immobilienanlegern bei der Abwicklung ihrer Immobilien.

Wenn Ihre Immobilie von einem deutschen Institut vermittelt und finanziert wurde, so besteht eventuell die Möglichkeit der Rückabwicklung oder des Schadensersatzes. Auch besteht die Möglichkeit mit unseren neuen (deutschsprachigen) Kooperationspartnern in USA eine Klage in den USA gegen die entsprechenden Banken einzureichen.

Wir verfügen über einen unmittelbaren Marktvorteil, da wir als einzige Kanzlei in Deutschland einen direkten Draht zu den entsprechenden deutschsprachigen Spezialisten, Anwälten und den notwendigen Stellen verfügen. Zudem wissen nur wir, was Sie als Immobilienanleger in den USA möglichst zeitnah unternehmen müssen.

Wir verfügen über die Möglichkeit binnen kürzester Zeit ein Gutachten zu ihrer Immobilen basiert auf fundierten Kenntnissen und Grundsätzen anfertigen zu lassen.

Innerhalb kürzester Zeit entwickeln wir für Sie mit unseren deutschsprachigen  Kooperationspartner vor Ort in den USA eine kostengünstige und schnelle Lösung aus der Immobilenkrise und beraten Sie über die dringend notwendigen Schritte.

Wenn Sie Immobilien in USA erworben haben, dann warten Sie nicht, bis es zu spät ist. Denn auch hier gilt: Möglichst früh handeln, um nicht später Verjährungsfristen verstreichen zu lassen und um möglichst viel zu retten.

Wenden Sie sich bitte per Email an unseren Amerika-Experten Rechtsanwalt Oliver Thieler, LLM. (Master of Laws) unter:

Thieler@Rechtsanwalt-Thieler.de  

 

 

 
 

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